Chevrolet
hat sich dieses Wochenende wieder so cool gezeigt, dass er ein ganzes Dorf
begeistert hat!
Vier Menschen, drei Hunde und ein Pferd brachen erstmal zu einem weiteren See
auf. Dass man durch eine Wohnsiedlung laufen und sich über eine stark befahrene
Brücke wagen musste, ließ Chevyto eiskalt. Er schien die bunte Truppe als seine
Herde zu sehen und war motivierter dabei als bei so manch einem „normalen
Spaziergang“. Chevy steht eben auf Neues, die altbekannten Runden sind ihm zu
unspektakulär.
Im See wurde bei der Hitze schön rumgeplanscht. Und da mein Pferd ja eher ein
großer Dackel ist, beschlossen wir kurzerhand, ihn auf dem Rückweg mit in die „Stadt“
zu nehmen, wo wir ein Eis aßen. Mein Clown war nicht etwa nervös wegen vielen
Menschen, Autos, Hunden und Lärm…nein, er präsentierte vor der Eisdiele sein „Grinsen“
und den neuen Trick „Küsschen geben“ und blödelte auch so nur rum, indem er bei
allen bettelte, dass sie ihm doch ihr Eis geben sollten!
Die Blicke der Passanten waren einfach köstlich!
Auf dem Rückweg kamen wir Zuhause vorbei. Da stürmten erstmal alle Nachbarn
raus, um sich das Pony anzuschauen. Ich schwörs, Chevy hielt sich für einen
Superstar!
Nach rund 4 Stunden waren wir wieder am Stall. Ich dachte, er sei sicher total
platt, aber am späten Abend steckte er auf meinen Vorschlag freiwillig direkt
den Kopf ins Halfter und wollte noch eine Runde durch die Gegend watscheln.
<3
Allgemein macht er sich im Moment total gut. Wir üben weiter fleißig die
gymnastizierenden Übungen. Etwas Schritt in Stellung an der Longe klappt schon
recht gut. Im Trab nur auf der einen Hand, die andere ist dann noch eher
Motorrad. Allgemein stolper ich jetzt viel rückwärts durch die Gegend, um ihn
auch im Trab am Schulterherein feilen zu lassen.
Was die Muckis betrifft, so will am Popo leider im Moment nicht viel passieren,
aber das braucht halt Zeiiiiit.
Ich hoffe, wir haben die Hitzephase bald durch. Da ist Sport ja Quälerei.
Montag, 21. Juli 2014
Freitag, 18. Juli 2014
Love
“You can talk with someone for years, everyday, and still, it won't mean as much as what you can have when you sit in front of someone, not saying a word, yet you feel that person with your heart, you feel like you have known the person for forever.... connections are made with the heart, not the tongue.”
Seepferdchen
„Mut ist nicht, keine Angst zu haben, sondern die eigene Angst zu überwinden.“
Es ist soooo schrecklich heiß. Aber ich bin dann trotzdem kein Fan von „in die Ecke legen“. Also haben Chevyto, Samu, mein Brüderchen und seine Kiara mal einen Spaziergang zum See gewagt. Ich dachte, mal die Füße abkühlen, sei sicher drin. Nie hätte ich damit gerechnet, dass dieses verrückte Pferd mir ohne großes Zögern ins tiefe Wasser folgen würde. Klar war es total aufregend für ihn, aber wie immer hat er seine Furcht schnell überwunden. Das war ein ganz tolles Erlebnis! Traumtiere hab ich da. <3
Dienstag, 15. Juli 2014
Bewegung
Eins meiner Lieblingsthemen. Nicht nur dass Mensch heutzutage meist 7-12
Stunden im Sitzen verbringen (wobei maximal 6 noch okay sind, alles darüber
hinaus eigentlich gesundheitsschädlich), nein, wir haben auch noch unseren
Haustieren diese moderne Bewegungslosigkeit angetan.
Ein Wolf läuft am Tag gerne auch mal 50 Kilometer weit. Wildpferde bewegend sich grasend 16 Stunden am Tag fort.
Und wie sieht es meist aus? Der Hund bekommt eine Stunde Auslauf am Tag. Eine „Menschenrunde“ meist, die nichts mit seinen Bedürfnissen von Gehen-Spurenverfolgungstrab-Jagdsprint zu tun hat. Auch Pferde werden selten mehr als 1-2 Stunden täglich bewegt.
Offenställe bieten da schon mehr. Hier kann sich zumindest ordentlich bewegt werden, Wasser und Futter stehen an unterschiedlichen Orten, etc. Aber sobald Heu gefüttert wird, stehen die Pferde ja doch wieder auf einem Fleck. Selbst Weidehaltung ist nicht ideal, da die schönen deutschen Wiesen so viel Futter bieten, dass Pferd sich kaum bewegen muss.
Auch ich muss 9 Stunden an 4 Tagen die Woche auf dem Bürostuhl verbringen. Dass ich freiwillig in den elften Stock Treppe laufe und auch so mindestens einmal die Stunde durch die Gegend tiger, ist nur ein kleiner Trost.
Meist jogge ich dann oder fahre mit dem Fahrrad zum Stall. Da gewinn ich mit Hin- und Rückweg sicher auch nochmal 30 Minuten lockeres Laufen.
Mit Samu geh ich morgens eine kleine Runde, dann ist er vormittags mit meiner Mutter eine Stunde unterwegs und nachmittags eben die ganze Zeit dabei, d.h. joggt mit bzw. läuft neben dem Fahrrad.
Bei Chevy versuche ich auf 2-3,5 Stunden Bewegung täglich zu kommen. Dazu zählt dann die Platzarbeit, Berge klettern, Joggen, Rennen, aber auch gaaanz viel Schritt. Langsames voranziehen ist ja eigentlich die natürlichste Bewegungsform bei Pferden. Auch hin und wieder grasen ist drin. Dann beschäftige ich in der Zeit Samurai.
Aber selbst wenn wir auf x Kilometer kommen und abends alle ganz erschöpft sind, sind wir ja doch…“zivilisationsgeschädigt“. Ich hoffe nur, dass wir mit unseren Mühen zumindest uns keine der Zivilisationskrankeheiten wie Diabetes, Verspannungen (der arme Rücken vom Rumsitzen/Rumstehen), etc. holen.
Ich kann wirklich nur betonen, lauft Leute, LAUFT!
Das hält nicht nur fit, sondern macht auch noch glücklich!
Ein Wolf läuft am Tag gerne auch mal 50 Kilometer weit. Wildpferde bewegend sich grasend 16 Stunden am Tag fort.
Und wie sieht es meist aus? Der Hund bekommt eine Stunde Auslauf am Tag. Eine „Menschenrunde“ meist, die nichts mit seinen Bedürfnissen von Gehen-Spurenverfolgungstrab-Jagdsprint zu tun hat. Auch Pferde werden selten mehr als 1-2 Stunden täglich bewegt.
Offenställe bieten da schon mehr. Hier kann sich zumindest ordentlich bewegt werden, Wasser und Futter stehen an unterschiedlichen Orten, etc. Aber sobald Heu gefüttert wird, stehen die Pferde ja doch wieder auf einem Fleck. Selbst Weidehaltung ist nicht ideal, da die schönen deutschen Wiesen so viel Futter bieten, dass Pferd sich kaum bewegen muss.
Auch ich muss 9 Stunden an 4 Tagen die Woche auf dem Bürostuhl verbringen. Dass ich freiwillig in den elften Stock Treppe laufe und auch so mindestens einmal die Stunde durch die Gegend tiger, ist nur ein kleiner Trost.
Meist jogge ich dann oder fahre mit dem Fahrrad zum Stall. Da gewinn ich mit Hin- und Rückweg sicher auch nochmal 30 Minuten lockeres Laufen.
Mit Samu geh ich morgens eine kleine Runde, dann ist er vormittags mit meiner Mutter eine Stunde unterwegs und nachmittags eben die ganze Zeit dabei, d.h. joggt mit bzw. läuft neben dem Fahrrad.
Bei Chevy versuche ich auf 2-3,5 Stunden Bewegung täglich zu kommen. Dazu zählt dann die Platzarbeit, Berge klettern, Joggen, Rennen, aber auch gaaanz viel Schritt. Langsames voranziehen ist ja eigentlich die natürlichste Bewegungsform bei Pferden. Auch hin und wieder grasen ist drin. Dann beschäftige ich in der Zeit Samurai.
Aber selbst wenn wir auf x Kilometer kommen und abends alle ganz erschöpft sind, sind wir ja doch…“zivilisationsgeschädigt“. Ich hoffe nur, dass wir mit unseren Mühen zumindest uns keine der Zivilisationskrankeheiten wie Diabetes, Verspannungen (der arme Rücken vom Rumsitzen/Rumstehen), etc. holen.
Ich kann wirklich nur betonen, lauft Leute, LAUFT!
Das hält nicht nur fit, sondern macht auch noch glücklich!
Samstag, 12. Juli 2014
Amazing
Heute
ist wieder so ein ICH-LIEBE-DIESES-PFERD-TAG!
Als ich morgens zum Stall kam, wieherte und brummelte er mir gleich entgegen. Das ist für ihn eine absolute Ausnahme und deshalb war ich total berührt.
Die ganze Zeit klebte er an mir, wollte Tricks zeigen und schlüpfte sofort in den Kappzaum. Chevy ist sehr eigensinnig, was das Anziehen von Kopfstücken betrifft. Wenn er keine Lust hat, ich schlechte Energie aussende oder er nicht „gefragt“ wird, sondern man es ihm einfach so überziehen will, haut er oft ab.
Wir sind dann auf den Platz gegangen. Auch hier zeigte er sich hochmotiviert. Schulterherein ohne Strick, dann im Schritt, Trab und sogar ein paar Sprünge Galopp frei im Kreis um mich rum. Ich war total geplättet! *_*
Danach sind wir noch etwas Grasen auf eine Wiese gegangen, wo er auch losgelassen wurde und trotzdem neben mir futterte. <3
Seine gute Laune zog sich auch noch durch den Nachmittag. Wir gingen – zu dritt natürlich – spazieren und kletterten einen echt komisch bewachsenen und schwierigen Hang hoch (Chevy ließ ich bergauf und bergab teilweise frei, damit er seinen Weg selbst suchen konnte).
Hach, tut mir leid, aber ich finde bei meinen Jungs einfach nichts Negatives zu berichten!
Als ich morgens zum Stall kam, wieherte und brummelte er mir gleich entgegen. Das ist für ihn eine absolute Ausnahme und deshalb war ich total berührt.
Die ganze Zeit klebte er an mir, wollte Tricks zeigen und schlüpfte sofort in den Kappzaum. Chevy ist sehr eigensinnig, was das Anziehen von Kopfstücken betrifft. Wenn er keine Lust hat, ich schlechte Energie aussende oder er nicht „gefragt“ wird, sondern man es ihm einfach so überziehen will, haut er oft ab.
Wir sind dann auf den Platz gegangen. Auch hier zeigte er sich hochmotiviert. Schulterherein ohne Strick, dann im Schritt, Trab und sogar ein paar Sprünge Galopp frei im Kreis um mich rum. Ich war total geplättet! *_*
Danach sind wir noch etwas Grasen auf eine Wiese gegangen, wo er auch losgelassen wurde und trotzdem neben mir futterte. <3
Seine gute Laune zog sich auch noch durch den Nachmittag. Wir gingen – zu dritt natürlich – spazieren und kletterten einen echt komisch bewachsenen und schwierigen Hang hoch (Chevy ließ ich bergauf und bergab teilweise frei, damit er seinen Weg selbst suchen konnte).
Hach, tut mir leid, aber ich finde bei meinen Jungs einfach nichts Negatives zu berichten!
Freitag, 11. Juli 2014
Die Burg
Destrier
(Mittelalterliches Schlachtross)
Thou
heart destined for war the
vile
stench of blood, excitement
coursing
through purple veins.
Royal
rny journey of destruction
I
battle within finesse as thy cunning
King
sits fat devouring grouse
wild
boar, hot breads.
Upon
my shoulders tired, belly
empty
the man I adore
ready
to impregnate the enemies
throne
saturating his rivers
with
faithful knights essence.
Tis
my riders pride, maketh
he
my brother, in honor I die.
Twas
once a war horse
of
gallantry vanishing yet
an
even mind, calmly in spirit
we
expire as we fight together.
Heute haben wir den frühen Freitagfeierabend
ausgenutzt, um eine größere Wanderung zu starten. Über die Schnellstraße,
runter zum See, entlang des wunderschönen Flusses „Sieg“ und dann hoch nach
Blankenberg. Wir hatten landschaftlich alles, von Dorf über Wiesen, Wald und
dann der ziemlich harte (schnaufschnauf) Berg von Blankenberg. Unser Ziel war
die Burgruine, wo wir drei ein Päuschen einlegten, futterten, tranken und die
Aussicht über „alles, was das Licht berührt“ genossen. Die dort lebenden Gänse
zischten und fauchten Samu und Chevyto derart an, dass meine großen Jungs sie
echt als gruselig empfanden.
Auf dem Weg trafen wir viele interessante Leute.
Vom Kleinen „Warum hat die ein Pferd als Führhund“ bis zu einer älteren Dame,
mit der ich über die „faule, sitzende Generation; die Wichtigkeit von Bewegung
und Chevys Glück“ sprach.
Ich denke, ich werde meinem Buben doch noch
Hufschuhe besorgen. Er tut sich einfach arg schwer, wenn er über Steinchen
laufen muss…
Insgesamt waren wir ca. 3,5 Stunden unterwegs, mit
Grasen-Zwischenstopps und Traben über die Wiesen.
Das Wetter hat auch gehalten. <3Dienstag, 8. Juli 2014
BRAVEHEART
Ich bin immer wieder begeistert, wie mutig dieses Pferdchen ist.
Da es heute in Strömen geregnet hat, haben wir natürlich keine „Pause“ gemacht, sondern sind guter Dinge losgelaufen. Keine Bremsen, keine Hitze….! Wen interessiert es da schon, dass man pitschnass wird?
Jedenfalls wollte ich eine neue Strecke ausprobieren. Der Plan war es, letztendlich um einen See zu laufen, da ich mir dort weichen Boden erhoffte, um mit Chevy bei den Temperaturen etwas Konditionstraining zu machen und eben um das Gewässer zu joggen.
Auf dem Weg mussten wir aber eine Schnellstraße überqueren. Und als würden 70km/h-Autos nicht reichen, mussten natürlich noch Krankenwagen, Polizei und Notarzt mit Blaulicht und Sirene an uns vorbeibrettern. Chevrolet sah sie nur an! Glücklicherweise kann Samu fast immer frei laufen und lässt sich mit Stimme oder Gerten-Zeigen dirigieren. Die Jungs sind einfach sooo brav!
Am See war plötzlich der ganze Weg an einer Stelle eine riesige Pfütze. Eigentlich umgeht Chevyto jede noch so kleine Pfütze. Hier gab es aber nur „vorwärts oder umdrehen“ – Er folgte mir.
Dann hatte ich total verplant, dass an einer Stelle eine schmale Brücke überquert werden muss. Diese besteht fast nur aus so einem löchrigen Rost und hat nur einen dünnen Metallstreifen für Fahrradfahrer. Chevys Hufen hätten ganz eng zusammen gerade so darauf gepasst.
Ich war fast schon so weit, umzudrehen, da mir das nasse Ding doch etwas heikel erschien. Aber mein Pferdchen war schon unterwegs. „Stell dich nicht so an, Monja, das ist doch nur eine Brücke!“
Verrückt!
Auch unter einem umgeknickten Baum, der über den Weg hing, duckte Chevy sich einfach drunter weg. Witzigerweise fand er letztendlich die Enten am gruseligsten.
Hach. Ich würde ja gerne behaupten, er macht das alles, weil er mir so unglaublich vertraut. Vertrauen spielt mit Sicherheit irgendwo eine Rolle – aber Herr Cheveyo ist einfach charakterlich so ein Held. <3
Da es heute in Strömen geregnet hat, haben wir natürlich keine „Pause“ gemacht, sondern sind guter Dinge losgelaufen. Keine Bremsen, keine Hitze….! Wen interessiert es da schon, dass man pitschnass wird?
Jedenfalls wollte ich eine neue Strecke ausprobieren. Der Plan war es, letztendlich um einen See zu laufen, da ich mir dort weichen Boden erhoffte, um mit Chevy bei den Temperaturen etwas Konditionstraining zu machen und eben um das Gewässer zu joggen.
Auf dem Weg mussten wir aber eine Schnellstraße überqueren. Und als würden 70km/h-Autos nicht reichen, mussten natürlich noch Krankenwagen, Polizei und Notarzt mit Blaulicht und Sirene an uns vorbeibrettern. Chevrolet sah sie nur an! Glücklicherweise kann Samu fast immer frei laufen und lässt sich mit Stimme oder Gerten-Zeigen dirigieren. Die Jungs sind einfach sooo brav!
Am See war plötzlich der ganze Weg an einer Stelle eine riesige Pfütze. Eigentlich umgeht Chevyto jede noch so kleine Pfütze. Hier gab es aber nur „vorwärts oder umdrehen“ – Er folgte mir.
Dann hatte ich total verplant, dass an einer Stelle eine schmale Brücke überquert werden muss. Diese besteht fast nur aus so einem löchrigen Rost und hat nur einen dünnen Metallstreifen für Fahrradfahrer. Chevys Hufen hätten ganz eng zusammen gerade so darauf gepasst.
Ich war fast schon so weit, umzudrehen, da mir das nasse Ding doch etwas heikel erschien. Aber mein Pferdchen war schon unterwegs. „Stell dich nicht so an, Monja, das ist doch nur eine Brücke!“
Verrückt!
Auch unter einem umgeknickten Baum, der über den Weg hing, duckte Chevy sich einfach drunter weg. Witzigerweise fand er letztendlich die Enten am gruseligsten.
Hach. Ich würde ja gerne behaupten, er macht das alles, weil er mir so unglaublich vertraut. Vertrauen spielt mit Sicherheit irgendwo eine Rolle – aber Herr Cheveyo ist einfach charakterlich so ein Held. <3
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